Das Klima in Alaska

Viele Menschen denken, dass Alaska ein ganzjährig von Schnee und Eis bedeckter Bundesstaat ist. Doch das ist ein Irrglaube, denn auch in Alaska kennt man den Sommer, mit warmen Temperaturen und einer aufblühenden Natur. Alaska ist nicht nur eine "Eisbox": durch die hohen Gebirgszüge sowie seine Lage an gleich drei Meeren, findet man hier unterschiedliche Klimazonen.

Wetter - Alaska

Der Norden ist geprägt durch ein subpolares Klima, während im Landesinneren das kontinentale Klima dominiert. Dennoch sind die Winter in Alaska sehr lang, dunkel und eisig kalt. Der Sommer ist zwar nur kurz, doch dafür umso intensiver und bewirkt, dass selbst an der frostigen Nordküste das Thermometer über 0 klettert. Niederschläge sind selten und treten wenn dann nur in Form von Schnee auf. Wesentlich gemäßigter geht es an der Südküste und der Westküste zu, wo es häufigere Regenfälle gibt. Selbst im Winter sinken die Temperaturen nur vereinzelt unter -10 °C und die Sommer sind eher lau, dafür aber sehr regenreich, weshalb es in dieser Region etwa 300 Regentage jährlich gibt.

Alaska-Wetter

Die Region Südostalaska sowie die Aleuten und Kodiak, sind geprägt durch ein maritimes Klima mit häufigen Niederschlägen. Sommer wie auch Winter sind erträglich, da sie weder übermäßig warm bzw. kalt sind. Kodiak und insbesondere die Aleuten sind für ihre zahlreichen Regenfälle, das wenige Sonnenlicht und die heftigen, plötzlich auftretenden Stürme sowie den starken Nebel bekannt.

In Zentralalaska sowie an der Westküste muss mit extremen Temperaturschwankungen gerechnet werden. Im Sommer kann es brechend heiß und im Winter klirrend kalt sein. Fairbanks ist nur nebenbei erwähnt in den Wintermonaten genauso kalt wie das arktische Barrow. Die Westküste mit ihrem abwechslungsreichem Klima und den plötzlichen Wetterwechseln, ist bekannt für ihre schweren Herbststürme.

Wetter-Alaska

In der arktischen Region Far North, dem nördlichsten Teil Alaskas, herrscht das Polarklima, dass gekennzeichnet ist durch seine extrem kalten Winter mit Durchschnittstemperaturen um die -25 °C und den ebenso kalten Sommern sowie dem sehr geringen Niederschlag. Zum Vergleich: hier fällt ungefähr soviel Niederschlag, wie in den heißen Wüstenregionen. Der Winter dauert neun lange Monate und bringt für die Tiere wie auch die hier lebenden Einheimischen kaum oder gar kein Tageslicht. In der Zeit von Anfang Mai bis August geht die Sonne jedoch gar nicht unter. Permafrost herrscht mit Ausnahme von Südostalaska und Südalaska im gesamten Bundesstaat. Dies bedeutet also, dass der Boden ca. 300 m tief dauerhaft gefroren ist und nur die oberste Schicht im Sommer kurzzeitig auftaut.

Von Juli bis August ist in Alaska touristische Hauptsaison. Dies bedeutet demzufolge auch, dass man mit höheren Preisen rechnen muss, denn viele Urlauber sind in dieser Zeit unterwegs um das angenehm warme Wetter zu genießen oder die Nationalparks zu besuchen. Relativ mildes Wetter zum Reisen hat man im Mai und im September. Vorteilhaft an dieser Reisezeit ist, dass die Sehenswürdigkeiten nicht so überlaufen und die Preise niedriger sind. Bedenken sollte man allerdings, dass schon im September die Tage zunehmend kürzer werden.