Orte in der Region Inside Passage

Juneau

Juneau, Alaska
Juneau - Alaska

Die Hauptstadt Alaskas, Juneau, befindet sich am Gastineau Channel und ist mit dem Mount Juneau und dem Mount Roberts von hohen Berggipfeln der Boundary Ranges umrahmt. Sie ist die einzige Hauptstadt eines US-Bundesstaates, die über keine Straßenanbindung verfügt und nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen ist. Die Kleinstadt ist eine alte Goldgräbersiedlung und wurde 1881 von Joseph Juneau gegründet und auch nach ihm benannt. Sehenswert sind u. a. das Alaska State Museum sowie das Jensen-Olson-Arboretum. Wer mehr Zeit für einen Aufenthalt in Juneau hat, sollte die Zeit nutzen und die nahegelegenen Gletscher Mendenhall Glacier und Lemon Creek Glacier erkunden. Diese bilden gemeinsam mit anderen Gletschern das bekannte Juneau Icefield. Ungewöhnlich ist, dass sich trotz der Abgeschiedenheit eine dynamische Kulturszene entwickelt hat. So konnten sich auch einige Museen bilden, darunter das Juneau Douglas Museum und das Alaska State Museum. Das Stadtbild selbst ist geprägt von pittoresken Häuschen, engen Gassen, alten Ladenfronten und modernen Bauwerken, darunter immer wieder Relikte aus vergangenen Tagen des Goldrauschs. Besonders am Hafen geht es stets lebendig zu, denn hier sammeln sich Kreuzfahrtschiffe, Wasserflugzeuge und Fischerboote. Besonders beliebt ist der quirlige Downtown Distrikt, der viele Läden und Restaurants bereit hält und zu Fuß bequem zu erkunden ist. Die Hauptattraktionen Juneaus, wie die Saint Nicholas Russian Orthodox Church, das State Capitol sowie die historische South Franklin Street befinden sich in unmittelbarer Nähe der Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe. Juneau zählt zu den schönsten Städten der USA, dazu tragen mit Sicherheit auch die zahlreichen viktorianischen Gebäude, die Küste und die kalbenden Gletscher bei. Außerdem bietet sie eine Fülle an Überraschungen und Attraktionen, die ihresgleichen suchen. Egal zu welcher Jahreszeit: Juneau hat immer etwas zu bieten. So kann man beispielsweise auf zahlreichen Wanderwegen den Mendenhall Glacier besuchen, eine Gondelfahrt zum Mt. Roberts unternehmen, einen Rundflug über das erstaunlich große Juneau Icefield machen, sowie Wale oder Bären beobachten. Des Weiteren hat man in Juneau die Möglichkeit wunderbar shoppen oder essen zu gehen und das alles in einer atemberaubenden Atmosphäre. Und man sollte es sich wirklich nicht entgehen lassen, fangfrischen Fisch in einem der Spezialitätenrestaurants zu probieren. Vor allem im Winter lockt eine breite Palette an möglichen Wintersportarten denen man hier nachgehen kann. Angefangen vom Heli-Skiing und Snowboarden bis hin zum Ice skaten, Schneeschuhwanderung und Downhill Skiing werden hier keine Wünsche offen lassen.

Gustavus

Buckelwal
Buckelwal - Alaska

Die kleine Gemeinde Gustavus im Südosten Alaskas ist ein besonders charmanter Ort und das Tor zum einzigartigen Glacier Bay Nationalpark. Gustavus ist mit seiner eindrucksvollen Lage inmitten dieses Nationalparks ein wichtiger Anziehungspunkt für Künstler, deren Kreationen und Werke in vielen Galerien und Läden bewundert werden können. Gustavus, das ursprünglich Strawberry Point hieß, wurde erst sehr spät besiedelt und ist weniger als 100 Jahre alt. Die Hauptattraktion des kleinen Küstenortes ist ganz klar der Glacier Bay Nationalpark, aber auch der Strand ist sehr sehenswert, und ganz in der Nähe wachsen sogar Erdbeeren, die Gustavus seinen ursprünglichen Namen verliehen haben. Ebenfalls in unmittelbarer Entfernung von Gustavus gelegen, befindet sich der Aussichtspunkt Point Adolphus, von dem aus man während der Sommermonate Mai bis August Buckelwale beobachten kann. Die atemberaubenden Meeresriesen sind wahre Entertainer und geradezu verspielt, weshalb sich die Besucher nicht nur an ihren kleinen Kunststücken vergnügen sondern auch dem Gesang der Buckelwale lauschen können. Gustavus ist umgeben von einem gemäßigten Regenwald, indem hauptsächlich Fichten und Hemlocktannen, sowie Erlen, Farne und Lupinen wachsen. Durch die Küstenlagen sind die Winter in Gustavus relativ mild und auch im Sommer liegen die Temperaturen zwischen 11 und 17 °C. Des Weiteren hat Gustavus noch viel mehr Attraktionen zu bieten, so kann man beispielsweise Angeln, Bergsteigen, Kajaktouren unternehmen, wandern, Rad fahren, Golf spielen oder Flightseeing machen und im Winter an einer Hundeschlittentour teilnehmen sowie eine Husky Ranch besuchen. Gustavus als eigener kleiner Mikrokosmos, vereint all die natürliche Schönheit die Alaska zu bieten hat.

Haines

Weißkopfseeadler
Weißkopfseeadler - Alaska

Die Kleinstadt Haines liegt am nördlichen Ende der schmalen Chilkat Halbinsel nahe dem berühmten Glacier Bay Nationalpark und ist neben Skagway der einzige Hafen der Panhandle Region, der über den Landweg zu erreichen ist. Haines Geschichte beginnt zum Ende des 19. Jahrhunderts, als der ursprüngliche Name noch Dtehshuh war. Schließlich wurden eine Mission und eine Schule errichtet und die Mission wurde später zu Ehren des Komiteemitglieds Frances Electra Haines in Haines umbenannt. Das charmante Haines ist eingebettet in eine pittoreske Landschaft, die von vergletscherten Bergen dominiert wird und dem Küstenstädtchen somit einen Hauch von friedlicher Idylle und Romantik verleiht. Haines gilt zudem als einer der malerischsten und schönsten Orte der Inside Passage. Vor allem im Sommer kann sich Haines vor Touristen kaum retten, denn dann kommen sowohl Kreuzfahrtgäste, als auch Durchreisende auf dem Weg in das kanadische Yukon und natürlich Alaska-Urlauber hierher. Viele Touristen besuchen Haines zwischen Oktober und Februar, wenn die Weißkopfseeadler im Chilkat Bald Eagle Preserve ankommen. Während dieser Zeit hat Haines die größte Konzentration an Weißkopfseeadlern in der Welt. Die Hafenstadt selbst, wie auch das umliegende Gebiet sind sehr berühmt für ihre zahlreichen Outdoor-Freizeitaktivitäten. Rafting auf dem Chilkat River und wandern in den Takshanuk Mountains sind gleichermaßen beliebt. Im Winter kann man insbesondere am Chilkat Pass Wintersport, beispielsweise Heliskiing, betreiben. Der Davidson Glacier ist besonders wegen seiner leichten Zugänglichkeit eine weitere bekannte Attraktion. Wer gerne angelt, dem seien vor allem das Lutak Inlet und das Chilkoot Lake empfohlen. Am Lutak Inlet trifft man außerdem häufig auf zahlreiche Seelöwen, Robben und auch Orcas. Hervorragende Restaurants sowie eine Vielzahl von Kunstgalerien und Museen, sorgen weiterhin für einen Aufenthalt, der keine Wünsche offen lässt.

Sitka

Vulkan Mount Edgecumbe
Vulkan Mount Edgecumbe - Alaska

Die Stadt Sitka befindet sich im Westen der Baranof Island und ist die größte Stadt der Inselgruppe des Alexanderarchipels. Sitka trägt den Spitznamen "Sitka-by-the-Sea" und ist rein flächenmäßig gesehen die größte Stadt der gesamten USA. Der Küstenort wurde im Jahr 1808 zur Hauptstadt aller russischer Besitzungen innerhalb Nordamerikas erklärt. Ein echter Hingucker den die Stadt zu bieten hat ist der inaktive Vulkan Mount Edgecumbe, aber auch die Saint Michael's Russian Orthodox Cathedral, die durch ihre vergoldeten Kreuze und den Zwiebeltürmen typisch russisch wirkt, ist sehr sehenswert. Die Kathedrale ist zugleich der Mittelpunkt der Stadt, da der Stadtkern wie eine Kette um ihr liegt. Das schöne Sitka liegt in einer einzigartigen Landschaft, die ursprünglich durch die einheimischen Indianer vom Tlingit-Stamm besiedelt wurde. Das russische Erbe ist in Sitka nach wie vor unübersehbar und wird auch in Ehren gehalten. Ein paar Straßen weiter, findet man das belebte Hafenviertel Crescent Harbor, mit seinen kleinen Fischerbooten und Ausflugsbooten die im Wasser treiben. Für Touristen besonders interessant ist bestimmt die Katlian Street, welche das Zentrum für den Fischfang ist. Hier kann man entlang der alten Gebäude und der Werft schlendern, Fischern bei der Arbeit zusehen, wie sie Netze flicken, den Fang entladen und Crab Pots aussetzen, die zum Fang der großen Königskrabben genutzt werden. Sitka bietet für kulturell und historisch interessierte Touristen zahlreiche Erkundungsmöglichkeiten und Touren, wo man beispielsweise Castle Hill, Princess Maksoutoffs Grab oder das Russian Blockhouse wie noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und Überbleibsel der russischen Ära entdecken kann. Sitka selbst sieht sich als das kulturelle Zentrum der Panhandle Region, denn hier findet man eine Vielzahl an Galerien.

Skagway

Skagway, Alaska
Skagway - Alaska

Die alte Goldgräberstadt Skagway befindet sich am Taiya Inlet und stellt den Endpunkt der Region Inside Passage dar. Neben Haines ist Skagway der einzige Ort der Inside Passage, der über den Landweg erreichbar ist. Besonders zur Zeit des Klondike-Goldrauschs spielte Skagway eine wichtige Rolle, da sie als bedeutender Stützpunkt für einige Routen über den Chilkoot und White Pass galt. Der Dampfschiffkapitän William Moore gründete im Jahr 1897 den hübschen Küstenort. Heute ist Skagway ein beliebtes Touristenziel und wird häufig von Kreuzfahrtschiffen angefahren. Das historische Skagway hat ganz offensichtlich den Anschein, dass die Gold-Rush Ära noch immer unverkennbar ist. Zahlreiche uralte Gebäude weisen dabei auf die geschichtsträchtige Vergangenheit hin. Besonders beliebt in Skagway ist der sich über sieben Straßenzüge hinziehende Broadway, wo man alte Häuserfassaden sehen kann, in einem der zahlreichen Restaurants verweilt oder in den kleinen Läden stöbert. Ein Großteil der restaurierten Gebäude aus diesem Ortsteil, gehört zum Klondike National Historical Park. Bei einem Streifzug durch die Stadt trifft man auch auf kostümierte Einwohner und Ranger zeigen interessierten Besuchern die wichtigsten Plätze und Gebäude des historischen Distrikts wie beispielsweise das Mascot Saloon Museum, das erste Bordell oder die erste Blockhütte Skagways. Rund um Skagway laden gut ausgebaute Wanderwege zum Entdecken der schönen Umgebung mit ihren Wasserfällen und den malerischen Bergseen ein. Sehr lohnenswert ist außerdem eine Fahrt mit der White Pass & Yukon Route Railroad, die hoch hinauf zum gewaltigen Gebirgspass führt. Dabei kann man sich auf optische Schmankerl wie Glacier Gorge, die Bridal Veil Falls oder Dead Horse Gulch freuen. Viele Legenden ranken sich um den Betrüger "Soapy Smith" der gegen Ende des 19. Jahrhunderts sein Unwesen in Skagway trieb. Mehr über ihn und sein Leben erfahren interessierte Besucher in seinem Haus dass aufwändig restauriert wurde und heute als eine Art Museum dient. Ebenfalls kann man Soapy Smiths Grab und das von seinem Niederstrecker Frank Reid auf dem Gold Rush Cemetery besichtigen, wobei Reids Grab die heimliche Hauptattraktion dieses historischen Friedhofs ist.

Tenakee Springs

Der kleine Ort Tenakee Springs, wo nicht mal mehr als 100 Einwohner leben, befindet sich auf der Chichagof Island im Südosten Alaskas. Der Ortsname stammt aus der Sprache der Tlingit und bedeutet übersetzt etwa "Bucht der Kupferschilde", da den Tlingit während eines Sturms drei bedeutende Schilde in der Bucht verloren gingen. Wegen seiner heißen Mineralquellen wurde Tenakee im Jahr 1928 schließlich zu Tenakee Springs umbenannt. Heute dient der Ort hauptsächlich als Sommerresidenz sowie als Erholungsort. Die heißen Quellen sind jedoch schon seit dem Jahr 1895 der unangefochtene Besuchermagnet. Tenakee Springs ist ein Ort der Ruhe und der Entspannung. Da er nur über den Luft- und Wasserweg zu erreichen ist, trüben auch keine Autogeräusche den erholsamen Aufenthalt. Besonders hübsch anzusehen sind die zahlreichen historischen Gebäude, die sich entlang der Küste nebeneinander reihen sowie die alte Dorfstraße. Neben einem Bad in den heißen Quellen kann man in Tenakee Springs natürlich noch viel mehr unternehmen, schließlich befindet sich der Ort in einer traumhaften Umgebung, die genügend Spielraum für sportliche Freizeitaktivitäten bietet. So kann man beispielsweise wunderbar Segeln und Angeln, eine Kajaktour unternehmen oder Wale beobachten. Des Weiteren kann man in der näheren Umgebung auf einigen Wanderwegen die Schönheit der Insel erkunden und Bergwanderungen machen. Sehr sehenswert sind in Tenakee Springs außerdem das Shamrock Building, die Saint Francis Chapel und der Gemischtwarenladen "Snyder's Mercantile", der bereits seit 1899 existiert.

Petersburg

Petersburg, Alaska
Petersburg - Alaska

Die Stadt Petersburg befindet sich im Norden der zum Alexanderarchipel gehörenden Mitkof Insel und trägt den Spitznamen "Little Norway". Seinen Namen hat Petersburg dem norwegischen Siedler Peter Buschmann zu verdanken, der 1897 hier ankam und sich niederließ und schließlich auch der Stadt ihren Namen gab. Petersburg ist der größte Fischerzeuger Alaskas, jedoch ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Stadt. Das malerische Hafenstädtchen beheimatet das norwegische Erbe Alaskas und handelt deshalb auch ganz nach dem Motto "Little Norway. Big Adventure". Besonders hübsch wirkt das pittoreske Hafenviertel, wo zahlreiche Werften und Boote zu sehen sind. Die ansehnlichen Wohnhäuser sind geziert von typischen Blumenbemalungen im norwegischen Stil und reihen sich entlang der Straßen der Stadt. Im Zentrum der Altstadt, in der Sing Lee Alley, kann man dabei die schönsten Häuser betrachten. Allein die Straße ist schon ein echter Hingucker, denn sie wurde auf Pfählen erbaut, doch mit dem weißen Gebäude der Sons of Norway Hall verfügt sie über ein echtes optisches Highlight. Die Auswahl an Unternehmungsmöglichkeiten in Petersburg und Umgebung ist sehr groß. Besonders beliebt sind jedoch Ausflüge zum 40 km entfernten Le Conte Gletscher, der sich während einer geführten Kajaktour sehr gut erkunden lässt. Dabei kann man auch häufig Robben sehen, die sich auf den Eisbergen tummeln. Neben Boots- und Kajaktouren sind Bergwanderungen ebenfalls sehr beliebt. Jährlich im Mai veranstaltet Petersburg gemäß seinem norwegischem Erbe ein Little Norway Festival. Dieses Spektakel dauert ganze vier Tage und ist ein Mix aus Tanz, Musik und Parade bei dem die Teilnehmer typisch norwegische Trachten tragen. Natürlich kommen auch die kulinarischen Highlights nicht zu kurz, weshalb man sich beispielsweise auf ein Buffet mit Fisch und frischen Meeresfrüchten sowie anderen fangfrischen Meeresdelikatessen freuen kann. Neben Wal- und Vogelbeobachtungen kann man außerdem auch dem Clausen Museum oder dem Petersburg Marine Mammal Center einen Besuch abstatten.

Ketchikan

Ketchikan, Alaska
Ketchikan - Alaska

Das hübsche Städtchen Ketchikan befindet sich im südöstlichsten Teil Alaskas und ist zugleich der größte Ort der Revillagigedo Insel. Ketchikan ist bekannt als "Salmon Capital of the World", trägt jedoch auch die Spitznamen "Rain Capital of Alaska" und "Alaskas First City". Die Stadt, die nach dem Ketchikan Creek benannt und 1885 gegründet wurde, lebt heute hauptsächlich vom Tourismus und vom Fischfang. Mit dem Misty Fjords National Monument, einem gewaltig großen Naturschutzgebiet mit Küstenbergen und tiefen Fjorden, verfügt sie über eine Hauptsehenswürdigkeit in dieser Region. Des Weiteren liegt nordöstlich von Ketchikan der Tongass Nationalforst. Vor allem bei Kreuzfahrtschiffen ist Ketchikan ein wichtiger Anlaufpunkt, denn ganz in der Nähe befindet sich der kleine Ort Saxman, der für seine Totempfähle bekannt ist. Eine der ältesten Straßen der Stadt ist die Creek Street, die sich ihr ursprüngliches Flair bewahren konnte und Besucher heute mit ihren Charme verzaubert. Das vom bewaldeten Deer Mountain, den Berghängen und der eindrucksvollen Küstenlandschaft umgebene Ketchikan kann zu Recht als Bilderbuch-Stadt bezeichnet werden. Alles wirkt hier klein und fein und die hübschen Häuschen mit ihren bunten Fassaden sorgen für eine romantische Atmosphäre. Ketchikan ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für Bärenbeobachtungen und weitere Unternehmungen in der Umgebung wie beispielsweise Wanderungen, Angeln, Jet Boat oder Kajak Touren. Auch für die Kulturell-Begeisterten hat Ketchikan was zu bieten, denn das "Ketchikan Alaska Museums and Heritage Center", das "Tongass Historical Museum" sowie das "Southeast Alaska Discovery Center" laden zum Erkunden ein. Ebenso empfehlenswert ist ein Besuch von Dolly's House, ein ehemaliges Hotel, das heute als Museum dient und an die Goldrausch-Zeit erinnert.

Yakutat

Hubbard Glacier
Hubbard Glacier - Alaska

Die abgeschiedene Ortschaft Yakutat liegt in einem Tiefland nahe am Golf von Alaska und befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes weit weg vom Schuss. Yakutat wurde Mitte des 19. Jahrhunderts besiedelt, entwickelte sich jedoch nur sehr langsam. Erst nachdem man zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Konservenfabrik erbaute, wurden Arbeitskräfte und somit neue Bewohner in die Stadt gelockt. Einen Namen machte sich Yakutat (wohl eher unfreiwillig) als "Surf City Alaska". Ja, Yakutat ist der einzige Ort Alaskas wo man Surfen kann und wo es den einzigen Surf-Shop des Bundesstaates gibt. Doch nicht nur als Surfparadies ist die Urlaubsdestination Yakutat bekannt geworden, sondern auch durch den Hubbard Glacier, der als umtriebigster Gletscher Alaskas gilt. Des Weiteren gehört Yakutat zu den Hot Spots wenn es um das Thema Angeln geht, denn hier sind nicht nur die Vorkommen immens sondern auch die Größe der Fische, insbesondere der Lachse, ist beeindruckend. Außerdem kann man in Yakutat auch noch auf die Ureinwohner treffen und erhält somit einen Einblick in deren Alltag und Traditionen.